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25. Februar 2020
SGV USAM

KMU-Komitee gegen die Vernichtung von Arbeitsplätzen

Das KMU-Komitee «Kündigungs­initiative – Arbeitsplätze vernichten NEIN» informierte die Medien zu den Gründen für die Ablehnung der «Initiative für eine massvolle Zuwanderung».


Der Wohlstand der Schweiz begründet sich aus der wirtschaftlichen Offenheit. Die Personenfreizügigkeit ist für die Wirtschaft und für die Sicherung der Arbeitsplätze von zentraler Bedeutung. Sie ermöglicht den Unternehmen, flexibel und unbürokratisch auf einen Fachkräftepool in der EU zurück­zu­greifen.


DP-Nationalrätin und sgv-Vizepräsidentin Daniela Schneeberger gibt zu bedenken, dass die Pensionierungswelle der Babyboomer für die kommenden fünfzehn Jahren dazu führen wird, dass sehr viel mehr Personen den Arbeitsmarkt verlassen als eintreten. «Als KMU sind wir bei Fachkräftemangel doppelt gestraft», sagt Treuhandunternehmerin Daniela Schneeberger. In geeigneter Frist einen Ersatz für eine ausfallende Fachkraft zu finden sei gerade in ihrer Branche absolut unmöglich.


Die Kündigung der Bilateralen I hätte in weiteren wichtigen gesellschaftlichen Bereichen negative Folgen. So auch in der Forschung: «Unsere Hochschulen würden von grossen europäischen Forschungsprojekten ausgeschlossen. Für forschungsnahe Branchen, welche insbesondere auch in der Romandie eine wichtige Rolle spielen, würde es zu neuen Zulassungsprüfungen für ihre Produkte führen», gibt Alt-Regierungsrätin und FDP-Nationalrätin aus dem Kanton Waadt, Jacqueline de Quattro, zu bedenken.


Das Co-Präsidium des «Kündigungsinitiative – Arbeitsplätze vernichten NEIN» ruft aus all diesen Gründen das Stimmvolk auf, die Begrenzungsinitiative zum Wohle der KMU abzulehnen.


Medienmitteilung und Medienmappe des KMU-Komitees vom 25.02.2020